Etikettenlexikon

Alle Informationen von A bis Z

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  • a

  • Abdeckpapier
    Teil des Haftverbunds, der das Selbstklebematerial trägt. Als Trennschicht ist zumeist eine Silikonisierung aufgetragen, so dass sich das Etikett leicht vom Träger abziehen lässt. (WdE)

  • Abfallgitter
    Etikettenmaterial, dass das eigentliche Selbstklebe-Etikett umgibt; wird normalerweise nach dem Stanzvorgang entfernt. (WdE)

  • Ablösbarer Klebstoff
    Selbstkleber mit relativ niedriger Endhaftung. Haftet fest auf der beklebten Oberfläche, kann jedoch innerhalb einer kürzeren Zeitspanne wieder entfernt werden.

  • Ablösbarkeit

    Bezeichnet bei selbstklebenden Etiketten die Bedingung, unter der sich die Etiketten von einem Substrat ablösen lassen.

  • Abriebfestigkeit
    Kennzeichnet den mechanischen Widerstand einer Etikettenoberfläche, abhängig von seiner Beschaffenheit, der Art der Reibfläche, dem Scheuerdruck und der Dauer der Belastung.

  • Abweisungsgrad/Trennkraft/Release
    Der A. wird insbesondere durch Klebstoff und Silikonisierung bestimmt. Speziell beim maschinellen Spenden der Etiketten hat sich in der Vergangenheit ein eher leichter eingestellter Abweisungsgrad bewährt. Er wird bemessen als die Trennkraft, die man benötigt, um das Silikonpapier hinter dem klebstoffbeschichteten Obermaterial abzuziehen.

  • Acetat
    Ist eine Kunstseide für die Textiletikettierung z.B. Matratzen.

  • Acrylklebstoff
    Sehr transparenter Klebstoff mit guter Beständigkeit gegen UV-Strahlung und höhere Temperaturen. Acrylkleber weisen meist eine geringere Anfangshaftung auf als Kautschuk-Kleber.

  • Adhäsion
    Bezeichnung für das Aneinanderhaften zweier unterschiedlicher Materialien bzw. der Wechselwirkung eines Klebstoffs mit dem zu beklebenden Substrat.

  • Adhäsiv-Folie
    Die Folie haftet ohne Klebstoff durch Adhäsion auf absolut glatten Flächen (z.B. Glas, lackiertes Metall)

  • Alufolien
    Entweder eine dünne, auf ein Papier kaschierte Aluminiumfolie oder eine reine Aluminiumfolie. Wird jeweils als Obermaterial für Selbstklebeprodukte eingesetzt.

  • Anfangshaftung
    Siehe Tack

  • Ausbleichen
    Verringerung der Farbbrillanz, oft durch verlängertes Einwirken von UV-Strahlung verursacht.

  • Auslaufen
    Durch ein Verlaufen der Druckfarbe längs der Papierfasern (vor allem an den Kanten) erscheint das Druck- und Schriftbild ungleichmäßig.

  • b

  • Bahnbreite

    In einer Produktionsmaschine maximal verarbeitbare Breite der Materialbahn.(WdE)

  • Barcode/Strichcode

    Darstellung von Zahlen (z.B. Artikel-Nummern) in einem Strich-System(bar: englisch für Strich), das sich zum direkten Einlesen in einen Rechner eignet.

  • Bleed-Boarder

    Das Bleed-Boarder System verhindert das Austreten von Klebstoffpartikeln während des Druckvorgangs und schützt somit die mechanische Teile wie Trommel und Druckwalzen vor Verunreinigung durch Klebstoffablagerungen.

  • Blindprägung

    Zum Prägen von Logos oder Rillungen bei aufwendigen Produkten. Konturen und Formen können positiv ins Papier eingeprägt werden.

  • Buchdruck

    Drucktechnik, die zu den Hochdruckverfahren zählt, da die druckenden Teile der Druckform erhöht liegen. (vgl.Druckverfahren)

  • c

  • CF-Beschichtung

    Eine chemische Beschichtung des Papiers, um beim Papier eine Durchschreibfähigkeit zu erreichen.

  • Chromopapier

    Papiersorte, die durch Aufbringen einer Streichmasse eine hochglänzende bis matte Oberfläche erhält, so dass sie für einen hochwertigen Mehrfarbendruck geeignet ist.

  • CMYK

    Englische Bezeichnung der vier Grundfarben im Vierfarbdruck. Wird im allgemeinen auch als Euroskala bezeichnet. Dabei steht: C= Cyan, M= Magenta, Y= Yellow, K= Black

  • Computer-Etikett

    Selbstklebendes Etikett, das zur Bedruckung und Verarbeitung in EDV-Druckern gedacht ist.

  • Corona-Behandlung

    Elektronisches Verfahren für Kunststoff-Folien, bei dem die Folienbahn über geerdete Metallwalze an einer s.g. Sprühelektrode vorbeigeführt wird (Schaffung polarer Struktur). Die Folie kann jetzt bedruckt werden, die Farbe hält auf dem Etikett.

  • d

  • Delamination

    Ablösung eines Materials in Schichten in einer Richtung parallel zur Oberfläche; z.B. Trennung eines selbstklebenden Obermaterials vom Abdeckpapier in die Druckmaschine.

  • Dimensionsstabilität

    Verhalten des Materials in Bezug auf die Konstanz seiner Abmessungen in Länge und Breite unter Einflüssen wie Temperatur, Feuchtigkeit, Lösungsmittel o.ä.

  • Dispersion

    Stoffsystem, bei dem ein Stoff in feinster Form in einem Dispersionsmittel verteilt ist. In der Praxis werden häufig wässrige Dispersionen in Form von Lacken, Klebstoffen oder Farben eingesetzt. (WdE)

  • Druckverfahren
    • Buchdruck: Drucktechnik, die zu den Hochdruckverfahren zählt, da die druckenden Teile der Druckform erhöht liegen. (WdE)
    • Flexodruck: Früher “Anilindruck” genanntes Rotationshochdruckverfahren, bei dem flexible Druckplatten und schnelltrocknende, dünnflüssige Druckfarben verwendet werden.
    • Inkjet: Inkjet- oder Tintenstrahldrucker arbeiten mit speziellen Inkjet Tinten, die durch Düsen auf das Trägermaterial gesprüht werden. (WdE)
    • Matrix(Nadel-)druck: Matrixdrucker (Impactdrucker) werden im allgemeinen als Nadeldrucker bezeichnet. Der Druck wird über kleine Nadeln auf das Substrat gebracht. Durch das mechanische “Einprägen”  der auf den Farbbändern enthaltenen Druckfarbe wird eine besonders gute Verankerung auf der Etikettenoberfläche erreicht.
    • Offsetdruck : Flachdruckverfahren, bei dem das zu bedruckende Material indirekt von der Druckplatte über ein Gummituch bedruckt wird.
    • Siebdruck: Druckverfahren, bei dem die Farbe durch ein feinmaschiges Gewebe auf das zu bedruckende Material gepresst wird.
    • Thermodirektdruck: Beim Thermodirektdruck werden die Wärmeimpulse vom Thermokopf auf ein thermoreaktives Papier übertragen. Sie lösen dort eine chemische Farbreaktion in der speziellen Thermoschicht des Haftverbundes aus.
    • Thermotransferdruck: Der Thermotransferdruck verwendet Transferfolien, die mit Farbe beschichtet sind. Diese Farbschicht wird durch die Wärmeeinwirkung eines Heizelementes übertragen. Ein besonderes Merkmal des Thermotransferdrucks ist somit der flächige Farbauftrag, der eine hochauflösende Druckqualität ergibt.
    • Tiefdruck: Druckverfahren, bei dem die Druckelemente vertieft (graviert, gestochen, geätzt) in dem Druckzylinder liegen.
    • Duplex: Bezeichnung für Sandwich-Verbund.

  • Durchreißfestigkeit

    Die Durchreißfestigkeit wird durch die Kraft definiert, die zum Weiterreißen eines eingeschnittenen Testetiketts unter festgelegten Bedingungen benötigt wird.

  • e

  • Eckenablösung

    Unerwünschtes Ablösen der Etikettenecken vom Trennmaterial.

  • Emulsion

    Bei einer Emulsion handelt es sich um eine Dispersion, bei der eine Flüssigkeit in Form feinster Tröpfen in einer anderen nicht mit ihr mischbaren Flüssigkeit verteilt ist. Bei Beschichtungsvorgängen werden häufig Öl-in-Wasser-Emulsionen eingesetzt. (WdE)

  • Endhaftung

    Haftkraft, die eine Klebstoffschicht eines Etiketts zur Oberfläche eines Körpers unter festgelegten Praxisbedingungen endgültig erreicht.

  • Euroskala

    vgl. CMYK

  • f

  • Fadenziehen

    Kann beim (alten) Klebstoff auftreten, wenn ein Etikett von einem Untergrund abgezogen wird.

  • Farbechtheit

    Eigenschaft eines Materials, seine ursprüngliche Farbe auch unter äußeren Einflüssen zu behalten.

  • Flexodruck

    Früher “Anilindruck” genanntes Rotationshochdruckverfahren, bei dem flexible Druckplatten und schnelltrocknende, dünnflüssige Druckfarben verwendet werden. (vgl.Druckverfahren).

  • Fluoreszenz

    (Ausführliche Erklärung siehe Lumineszenz) Bei der Fluoreszenz wird das Licht innerhalb von 10 hoch minus 7 bis 70 hoch minus 10 Sekunden abgestrahlt Firnis: Sammelbegriff für nichtpigmentierte Überzüge wie beispielsweise Lackierungen.

  • g

  • Gestrichenes Papier

    Papierqualität, bei der die zu bedruckende Oberfläche mit einer weiß- oder farbigpigmentierten Beschichtung versehen ist. (WdE)

  • Gitter/Gitterabzug

    Nicht benutztes Obermaterial inklusive des Klebstoffs einer Selbstklebekonstruktion, dass das ausgestanzte Etikett umgibt, wird nach dem Druck und Ausstanzen des Etiketts meist entfernt, um ein automatisches Spenden der Etiketten zu ermöglichen.

  • Glassin

    englisch: Glassine, = Pergamin (siehe Trägermaterial)

  • Greiferkante

    Eine 8 bis 10 mm breite Kante an einer Blattseite, an der im nachträglichen Offset-Eindruck der Bogen durch die Greifer geführt wird.

  • Grundierung

    Beschichtung, die auf ein Etikettenmaterial aufgetragen wird, um die Verankerung des Klebstoffs oder der Druckfarbe zu verbessern. (WdE)

  • Gussgestrichenes Papier

    Papierqualität mit besonders hohem Glanz, der durch das Glätten des Pigmentstriches mit einem verchromten Trockenzylinder erzielt wird. (WdE)

  • h

  • Haftkleber

    Klebstoffart, die im Gegensatz zu Nassklebern aktiv-selbstklebend ist. Haftet bei Raumtemperatur durch einfachen Kontakt.

  • Haftverbund

    Die Verbindung der drei Grundelemente Obermaterial, Klebstoffschicht und Abdeck- bzw. Trägermaterial ergibt das Selbstklebe-Etikett, das von den Herstellern auch als Haftverbund bezeichnet wird. (WdE)

  • Heißfixierung

    Geschieht im Laserdrucksystem und in Trocken-Kopiergeräten, die nach dem elektro-fotografischem Druckprinzip arbeiten.

  • Heißprägung

    Druckprozess, bei dem das metallisch glänzende Druckbild durch Spezialpigmente mit Hitze und Druck von einer Spezialfolie auf das zu bedruckende Material übertragen wird.

  • Hologramm

    (griech. holos für ganz, vollständig, gramma für Botschaft, Nachricht, Zeichen) bezeichnet man eine – in der Regel mittels kohärentem Laserlicht hergestellte – fotografische Aufnahme, die nach Ausarbeitung und Beleuchtung mit gleichartigem Licht ein echtes dreidimensionales Abbild des Ursprungsgegenstandes wiedergibt. Geprägt wurde der Begriff 1947 von dem ungarischen Forscher Dennis Gábor, der einen Weg zur Verbesserung von Elektronenmikroskopen suchte. Die Motive scheinen bei der Betrachtung frei im Raum zu schweben. Bei seitlichen Bewegungen kann dabei auch um ein Objekt herumgesehen werden und es entsteht ein vollständig dreidimensionaler Eindruck bei beidäugiger Betrachtung.

  • Hotmelt-Klebstoff

    Synthesekautschuk-Klebstoff, bei dem sämtliche Bestandteile durch Erhitzen verflüssigt und gemischt werden.

  • i

  • ICC

    Steht für „ International Color Consortium“, eine Vereinigung von Herstellern von Druckmaschinen und DTP-Sofware. DAS ICC hat sich zum Ziel gesetzt, das Arbeiten mit Farben in der grafischen Industrie zu vereinfachen.

  • ICC-Profil

    (synonymer Begriff: Farbprofil) ist ein genormter Datensatz der den Farbraum eines Farbeingabe- oder Farbwiedergabegeräts, z. B. Monitor, Drucker ,Scanner etc. beschreibt. Ziel eines konsequent eingesetzten Farbmanagements ist, dass eine Vorlage, die mit irgendeinem Eingabegerät erfasst wurde, an einem beliebigen Ausgabegerät möglichst ähnlich wiedergegeben wird.

  • IMDS

    internationales Material Daten System. Um die Altautoverordnung zu erfüllen, die ab 2005 eine 95 % ige Recyclebarkeit beschreibt, haben namhafte Automobilkonzerne gemeinsam das IMDS entwickelt. Zulieferer archivieren dort alle im Fahrzeugbau verwendeten Werkstoffe, und stellen diese Inhaltsstoffe ihren Kunden via Internet zur Verfügung. Etiketten zählen hier auch zu den Werkstoffen. Somit ist die Zusammensetzung nachvollziehbar, wodurch eine optimales Recycleverfahren ermöglicht wird.

  • Inkjet

    Inkjet- oder Tintenstrahldrucker arbeiten mit speziellen Inkjet Tinten, die durch Düsen auf das Trägermaterial gesprüht werden. (vgl.Druckverfahren) (WdE)

  • Inmould

    Manche Produkte der Nahrungsmittelindustrie werden in Behältnisse aus tiefgezogener Kunststofffolie verpackt. Bei diesem Verfahren wird eine Form benötigt, die im Englischen mit Mould bezeichnet wird und in die die Folie im warmformbaren Zustand hineingezogen wird. Nach dem Erkalten bildet die Folie die Form ab.

  • Inmould-Etikettierung

    heißt , dass der Etikettiervorgang während des Formvorgangs stattfindet. Dazu werden bedruckte Folienabschnitte zuvor in die Tiefziehform eingelegt. Während der Formung des Behältnisses verbinden sich Behälter und Etikett fest miteinander. Eine dauerhafte und und nicht mehr zerstörungsfrei trennbare Dekoration des Behältnisses ist entstanden. Ein Vorteil ist die hohe Beständigkeit der Dekoration, die gerade für Tiefkühlartikel mit hoher Belastung durch kondensierte Feuchtigkeit von Bedeutung ist.

  • ISO 9000

    Internationale Norm für Qualitätsmanagementsysteme.

  • k

  • Kalter Fluß

    Fließvermögen des Klebstoffes bei Raumtemperatur unter Druck und Belastung.

  • Kaltfixierung

    Geschieht in einem Laserdrucksystem (z.B. Siemens ND3), das ähnlich wie das System zur Heißfixierung arbeitet. Der Unterschied liegt im letzten Arbeitsschritt.

  • Klebstoffrückstand

    Klebstoff, der auf einem Substrat zurückbleibt, wenn das Etikett entfernt wird.

  • Kohäsion

    Innere Festigkeit eines Klebstoffs.

  • l

  • Lackierung

    Durch das Aufbringen einer Lackschicht erhalten die Etiketten einen schützenden und/oder einen dekorativeren Glanz-Überzug. (WdE)

  • Laminierung

    Aufbringen eines transparenten Films auf die Oberfläche z. B. eines Etiketts, um zusätzlichen Schutz und besseres Aussehen zu erreichen.

  • Laserdruck

    Non-Impact Druckverfahren mit Heiß- oder Kaltfixierung.

  • Laufrichtung

    Bei Papieren gebräuchliche Angabe, die sich auf die Ausrichtung der Papierfasern parallel zur Laufrichtung der Papiermaschine bezieht. Sie ist besonders für die Druck- und Verarbeitungsprozesse bei der Etikettenherstellung von Bedeutung.

  • Leporellofalzung

    Falzmethode, um lange Papier- oder Folienbahnen in Zickzack-Form in Stapeln abzulegen (statt auf Rolle zu wickeln). Wird z. B. für Etiketten benutzt, die in der EDV (Computer-Etiketten) eingesetzt werden. Siehe auch Zick-Zack-Falzung. Der Begriff stammt vom Namen  des Dieners aus der Oper Don Giovanni, der eine Liste von Liebschaften in zickzackform  gefaltet hat.

  • Lösungsmittelbeständigkeit

    Beständigkeit eines Materials, z. B. eines selbstklebenden Etiketts, gegen die lösende Wirkung bestimmter organischer Lösungen.

  • Lumineszenz-Farbe

    Eine transparente Druckfarbe die unter UV Licht sichtbar wird.

  • m

  • Maschinengestrichenes Papier

    Papier, bei dem die Oberflächenveredelung mit einer Streichmasse in der Papiermaschine erfolgt ist.

  • Maserung/Flecken

    Ungleichmäßige Einfärbung oder Beschichtung von Obermaterialien, ungleichmäßiges Druckbild eines Etiketts.

  • Matrixdruck

    Matrixdrucker (Impactdrucker) werden im allgemeinen als Nadeldrucker bezeichnet. Der Druck wird über kleine Nadeln auf das Substrat gebracht. (vgl.Druckverfahren)

  • Metallisierte/alubedampfte Folien/Papiere

    Kunststoff-Folien oder Papiere, die durch ein Vakuum-Bedampfungsverfahren auf einer Seite mit einer sehr dünnen Metall-/Alu-Schicht versehen wurden.

  • n

  • Nadel-/Matrix-Druck(er)

    Durch das mechanische “Einprägen”  der auf den Farbbändern enthaltenen Druckfarbe wird eine besonders gute Verankerung auf der Etikettenoberfläche erreicht. (WdE)

  • Naturkautschuk-Klebstoff

    Klebstoff auf der Basis von Naturkautschuk. Ist in der Regel ein Lösungsmittel-Klebstoff mit breitem Anwendungs- Spektrum.

  • No-Label-Look

    Etikettierung von Verpackungsbehältern mit möglichst transparenten Materialien. Dadurch wird der Eindruck einer Direktbedruckung erweckt (WdE). Hierbei ist zu beachten, dass aufgrund der geforderten hohen Transparenz, man als Liner eine transparente PET-Folie nimmt.

  • Nummerierung

    Fortlaufende Nummerierung (Eindruckung) von Etiketten durch mechanische oder Non-Impact Druckverfahren.

  • Nutzen

    Zahl der Etiketten auf einem Bogen bzw. einer Druckform.

  • o

  • Oberflächenspannung

    Die durch eine entsprechende Vorbehandlung erzeugte elektronische Ladung (Beflammen, Corona-Vorbehandlung) auf Kunststoff-Oberflächen.

  • Obermaterial

    Substrat, das mit Klebstoff beschichtet ist und später bedruckt und verklebt wird. Es kann aus verschiedenen Materialien wie Papier, Folie etc. bestehen.

  • Offsetdruck

    Flachdruckverfahren, bei dem das zu bedruckende Material indirekt von der Druckplatte über ein Gummituch bedruckt wird. (vgl.Druckverfahren)

  • Opazität

    Lichtundurchlässigkeit eines Materials.

  • p

  • Passer

    Paßgenaues Übereinanderdrucken der einzelnen Farben im Mehrfarbendruck bzw. das paßgenaue Stanzen der gedruckten Etiketten. (WdE)

  • Perforation

    Stanzlinie zum besseren Reißen oder Falzen von Etiketten. Die Reißstärke hängt vom Schnitt - Steg Verhältnis ab.

  • Permanenter Klebstoff

    Permanter Kleber mit relativ hoher Endhaftung. Er haftet fest auf den meisten Oberflächen und kann daher in der Regel nicht unbeschädigt entfernt werden.

  • Piggyback

    Bezeichnung für Sandwich-Verbund.

  • Planlage

    Bezeichnung für die Lage des Bogens auf dem Drucktisch. 100% Planlage: Der Bogen liegt überall gleichmäßig auf dem Untergrund, alle Punkte der Materialoberfläche befinden sich in einer Ebene.

  • Platzhalter-Etiketten

    Es handelt sich hierbei um Etiketten, welche eine silikonisierte Oberfläche haben. Dies wird verwendet um andere Etiketten aufzukleben und rückstandslos zu entfernen. Möglicher Einsatz ist das Verkleben auf Transportkisten, damit die Logistiketiketten nach deren Gerbrauch rückstandslos entfernt werden können.

  • Polyester(PET)-Folie

    Hochwertige synthetische Folie mit sehr guter Beständigkeit gegen Lösungsmittel, Öle und viele Chemikalien.

  • Polyethylen(PE)-Folie

    Polyolefinfolie, gilt als umweltschonende PVC-Alternative, da beim Verbrennen lediglich Kohlendioxid und Wasser frei werden. Erlaubt sortenreines Recycling.

  • Polymer

    Verbindung aus vielen kleinen Molekülen (Monomeren) zu einem sehr großen Molekül, chemische Basis aller als Kunststoffe bezeichneten Werkstoffe.

  • Polypropylen(PP)-Folie

    Eigenschaften ähneln denen des Polyethylens, das Material ist jedoch fester und steifer. Ausgerichtetes, d.h. gestrecktes Polypropylen ist äußerst dimensionsstabil.

  • Polystyrol(PS)-Folie

    Polystyrolfolien haben im Gegensatz zu den anderen Folien eine höhere Härte und Steifigkeit. Sie können sowohl glasklar als auch weiß eingefärbt geliefert werden.

  • Prägung

    Ein Verfahren, mit dem ein Druckbild erhaben oder vertieft (reliefartig) geformt werden kann.

  • Primer

    Beschichtung zur Verbesserung der Haftung von Klebstoff oder Druckfarbe auf Obermaterialien.

  • PVC(Polyvinylchlorid)-Folie

    Flexibler und haltbarer Kunststoffilm mit guter Witterungs- und Chemikalienbeständigkeit. Die Folie gibt es in glänzender, matter, transparenter und pigmentierter Ausführung.

  • r

  • RAL, Pantone, HKS

    Häufig genutzte Sonderfarben, die in diesen Farbskalen zusammengefasst worden.

  • Raster

    Gleichmäßige Aufteilung einer Fläche in Linien oder Punkten.

  • Reißfestigkeit

    Die in einem Zugversuch gemessene Kraft, bei dem eine Probe reißt. Sie ist abhängig von der Dicke der Probe und wird in N/mm² gemessen.

  • Release

    Der Releasewert wird insbesondere durch den Klebstoff und die Silikonisierung bestimmt. Speziell hat sich beim maschinellen Spenden der Etiketten hat sich in der Vergangenheit ein eher leichter eingestellter Abweisungsgrad bewährt. Er wird als die Trennkraft bemessen, die man benötigt, um das Silikonpapier hinter dem Klebstoffbeschichteten Obermaterial abzuziehen.

  • Remaliner

    Randlochung (Transportlochung) im Trägermaterial. (vgl. Lochrandetiketten)

  • RFID

    Der englische Begriff Radio Frequency Identification] (RFID) bedeutet im Deutschen Identifizierung mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen. RFID ist ein Verfahren zur automatischen Identifizierung von Gegenständen und Lebewesen. Neben der berührungslosen Identifizierung und der Lokalisierung von Gegenständen steht RFID auch für die automatische Erfassung und Speicherung von Daten.

  • Rotationsstanzwerkzeug

    Als Rotationsstanzwerkzeug werden alle Werkzeuge bezeichnet, die rotierend in den Etikettendruckmaschinen zum Stanzen eingesetzt werden.

  • Rückseitenschlitzung

    (auch Abdeckpapier-Schlitzung): siehe Split.

  • s

  • Sandwich-Verbund

    Dreilagige Selbstklebekonstruktion, bei der nach der Verklebung der beiden oberen Lagen das oberste Etikett abgezogen und noch einmal aufgeklebt werden kann.

  • Scherfestigkeit

    Widerstand eines Haftklebstoffs gegen statische Belastung (Gewicht) in der Ebene des Etikettenmaterials.

  • Schmetterlingseffekt

    Unerwünschtes Ablösen der Etikettenecken von der beklebten Oberfläche.

  • Sicherheitsetikett

    Fälschungssicheres Etikett - Begriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Etiketten, die aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften dem Diebstahlschutz dienen oder Produkte fälschungssicherer machen sollen.

  • Siebdruck

    Druckverfahren, bei dem die Farbe durch ein feinmaschiges Gewebe auf das zu bedruckende Material gepresst wird. (vgl.Druckverfahren)

  • Silikonpapier

    Mit Silikon beschichtetes Material. Es sorgt dafür, daß die Etiketten ebenso wie das Gitter leicht abgezogen werden können.

  • Sleeves

    (englisch : Ärmel)  sind Schlauchabschnitt aus dehnfähiger oder schrumpfbarer Kunststofffolie. Es gibt somit Stretchsleeves und Schrumpfsleeves. Die Kunststofffolie kann auf der Aussendseite  oder im Falle transparenter Folien auf der Innenseite bedruckt sein. Der Folienabschnitt wird dann über den Flaschenkörper gestülpt. Baut man nun den vorher erzeugten Spannungszustand (Stretchsleeves) ab, bzw. schrumpft der Schlauch aufgrund der Wärme ( Schrumpfsleeves) von Heißluft oder Dampf, schmiegt sich die Folie am Ende des jeweiligen Prozesses fest an den Flaschenkörper an.

  • Spender

    Gerät zur automatischen oder manuellen Etikettierung.

  • Split

    In einem konkreten Abstand (je nach Klebstoff 3,1 bzw. 5 cm) wird das Abdeckpapier maschinell angeritzt bzw. angerillt. Dieser Split wird später bei Haftetiketten als Abziehhilfe genutzt.

  • Stanzblech

    Flexible Stanzplatte zum Einsatz auf Magnetzylindern, Magnetfundamenten oder sonstigen Sondervorrichtungen.

  • Stanzung

    Schneiden bzw. Stanzen von Etiketten mit einem Bandstahlschnitt oder einer Rotationsstanze.

  • Stecketiketten

    werden vorrangig in der Pflanzenbranche eingesetzt. Es handelt sich  hierbei um  unbeleimte Kunststoffstecker, welche aus stabilem PVC gefertigte werden. Die Enden dieser Etiketten haben Spitzen, damit man diese später in die Beete oder Töpfe zu den Pflanzen stecken kann. Durch eine Perforation zwischen den Etiketten, kann man diese „ Stecker“ in Rollenform anbieten. Ein nachträgliches Bedrucken mit einem Etikettendrucker und entsprechender Transferfolie ist daher möglich.

  • Synthesekautschuk-Klebstoff

    Klebstoff auf der Basis von Synthese-Kautschuk. der Klebstoff kann als Lösungsmittel-, Dispersions- und Hotmelt-Klebstoff verarbeitet werden.

  • t

  • Tack

    (Eigentlich: Initial Tack, englisch für Anfangshaftung)  Klebkraft, die ein Etikett aufweist, das ohne Anpressdruck auf eine Fläche aufgebracht wurde.

  • Tags

    Englische Produktbezeichnung für Anhängeetiketten.

  • TCF

    (englisch für Total Chlorine Free) ohne Einsatz von chlorgebleichten Zellstoffen. Die Zellstoffbleiche mit Chlor führt zu einer Belastung des Wassers.

  • Thermochrome Druckfarben

    Sind Druckfarben, die den Farbton bei Temperatureinwirkungen verändern oder unter Temperatur von sichtbar auf unsichtbar reversibel ändern.

  • Thermodirektdruck

    Beim Thermodirektdruck werden die Wärmeimpulse vom Thermokopf auf ein thermoreaktives Papier übertragen. Sie lösen dort eine chemische Farbreaktion in der speziellen Thermoschicht des Haftverbundes aus. (vgl.Druckverfahren) (WdE)

  • Thermotransferdruck

    Der Thermotransferdruck verwendet Transferfolien, die mit Farbe beschichtet sind. Diese Farbschicht wird durch die Wärmeeinwirkung eines Heizelementes übertragen. Ein besonderes Merkmal des Thermotransferdrucks ist somit der flächige Farbauftrag, der eine hochauflösende Druckqualität ergibt. (vgl.Druckverfahren) (WdE)

  • Tickets

    Englische Bezeichnung für Eintrittskarten, Skipässe usw. Konfektionierung auf Rolle oder im Zick-Zack-Falz.

  • Tiefdruck

    Druckverfahren, bei dem die Druckelemente vertieft (graviert, gestochen, geätzt) in dem Druckzylinder liegen. (vgl.Druckverfahren)

  • Tiefkühl-Klebstoff

    Klebstoff, der die gute Haftung eines selbstklebenden Etiketts auf einem kalten Substrat gewährleistet.

  • Trägermaterial

    siehe Abdeckpapier

  • Transparenz

    Maß für die Lichtdurchlässigkeit einer Probe.

  • Trennschicht

    Beschichtung, die auf das Trägermaterial aufgetragen wird, um die einfache Trennung von Haftklebemassen zu ermöglichen. (WdE)

  • Tyvek

    Polyethylen-Faservlies (PE-Fasern werden unter Hitze verpresst), vereinigt einige der besten Eigenschaften von Papier, Textilfasern und Folie.

  • u

  • Umgebungsbedingungen

    Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen in der Umgebungsluft. (WdE)

  • UV-Beständigkeit

    Beständigkeit eines selbstklebenden Etiketts gegen UV-Licht (Sonnenlicht), Aushärten des Klebstoffes, starkes Verfärben oder Verwitterung.

  • UV-Lackierung

    Ein Schutzlack, der den Druck vor Abrieb und äußeren Einflüssen wie z.B. chemischen Stoffen schützt. Der UV Lack schützt den Druck aber nicht vor UV-Strahlung. UV heißt nur, daß der Lack in der Druckmaschine mit UV-Strahlung gehärtet wird.

  • v

  • VIP-Etiketten

    (Variable Informationen Printing). Der Begriff umfasst alle Etiketten, die nachträglich z.B. über Thermotransfer- oder Laserdrucksystemen mit variablen Daten bedruckt werden.

  • Volltonfarben

    Sonder- oder Schmuckfarben, die nicht aus einer Vierfarbskala (CMYK) erzeugt werden und in einem Farbfächer zusammengefasst sind wie z.B. HKS, Pantone oder RAL.

  • w

  • Wasserablösbarer Klebstoff

    Klebstofftyp, der bei Wassereinwirkung an Klebkraft verliert und dadurch ablösbar wird. (WdE)

  • Wasserlöslicher Klebstoff

    Klebstofftyp, der sich in Wasser vollkommen auflöst. (WdE)

  • Weichmacher

    Substanz, die einigen Kunststoffen, hauptsächlich PVC, beigegeben wird, um Flexibilität, Formbarkeit und Dehnbarkeit zu erzielen.

  • Wickelrichtung

    siehe Laufrichtung

  • WILS

    Das WILS System wurde als geeignete Alternative zu den herkömmlichen Duplex- bzw. Sandwichetiketten entwickelt. Hierbei wird das Etiketten nicht aufgespendet, sondern ist als ausgestanztes Element in den Papierbogen integriert.

  • Wischfestigkeit

    Beständigkeit einer frisch gedruckten Farbe auf Papier- oder Folienoberflächen gegen ein Verwischen oder Verschmieren.

  • Witterungsbeständigkeit

    Fähigkeit eines verklebten Etiketts, bei Außenverklebung den Einflüssen von Wasser, Sonnenlicht, variierenden Temperaturen und Feuchtigkeit zu widerstehen.

  • z

  • Zickzack-Falzung (in Lagen gelegt)

    Faltmethode, um lange Papier- oder Folienbahnen in Zickzack-Form in Stapeln abzulegen (statt auf Rolle zu wickeln). Wird z. B. für Etiketten benutzt, die in der EDV (Computer Etiketten) eingesetzt werden.

  • Zugfestigkeit

    Eigenschaft eines Materials, einer Zugkraft standzuhalten. Sie wird in der Praxis mit der Kraft angegeben, die parallel zur Ebene des Materials aufgewendet werden muß, bis es unter festgelegten Bedingungen zu dessen Bruch führt. (WdE)